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Züge mit Steinen beworfen

Ein ICE und ein nur kurze Zeit später nachfolgender Güterzug wurden am Dienstagabend bei Durchfahrt durch den Bahnhof Unterlüß vom Bahnsteig 8 aus mit Steinen beworfen. Während der Schnellzug ohne Beschädigungen davonkam, splitterte eine Frontscheibe des Güterzugs und es wurde eine Schnellbremsung vollzogen.

Der Lokführer erkannte zwei dunkelgekleidete männliche Personen, die vom Bahnsteig 8 über die Bahngleise in Richtung Gleis 1 davonliefen. Polizeibeamte des Bundespolizeireviers Uelzen und der Polizeiinspektion Celle nahmen den entstandenen Schaden am Zug auf und fahndeten in Unterlüß ohne Erfolg nach den Tatverdächtigen.

Der Güterzug konnte trotz der Beschädigung seine Fahrt zum Rangierbahnhof Maschen fortsetzen. Es entstanden durch den Vorfall aber bei 11 Zügen 443 min. Verspätung und weitere 5 Züge mussten umgeleitet werden.

Die Bundespolizei warnt nachdrücklich davor weder Züge mit Steinen zu bewerfen noch Steine auf Bahngleise aufzulegen. Neben der Gefahr für Reisende in den Zügen, das Bahnpersonal und mögliche hohe Sachschäden bringen Steinewerfer auch sich selbst und nichtsahnende Passanten in Lebensgefahr, denn die Steine werden von den Zügen als unkontrollierte Wurfgeschosse bis zu 100 m weit geschleudert.

Gegen die beiden unbekannten Personen vom Bahnhof Unterlüß wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnbetrieb ermittelt. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen oder dem Tatgeschehen geben können, sich unter der Telefonnummer 0421/16299-7777 zu melden.

ots

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