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Von der Naturkontaktstation wird berichtet: An kalten Tagen und in kalten Nächten braucht es warme Plätze!

Kalt war es in den vergangenen Wochen. Um das Seminarhaus auf der Naturkontaktstation nicht auskühlen lassen und um dem Mitarbeitenden auf der Station und Gästen und Besuchern in der kalten Jahreszeit einen warmen Raum zu bieten, wurde 2019 ein Ofen im Seminarhaus eingebaut und wird mit Holzpellets befeuert.

Dieser Ofen ist vollautomatisch. Durch eine vorprogrammierte maximale Raumtemperatur schaltet sich der Ofen bei Erreichen dieser Temperatur aus, um dann, bei Erreichen der voreingestellten Mindesttemperatur, wieder die Verbrennung zu starten.

Die Pellets für den Ofen lagern in Säcken in einer der Hütten auf dem Gelände der Naturkontaktstation. Alle anderthalb bis zwei Tage, je nach Außentemperatur, muss der Vorratsbehälter im Ofen befüllt werden. Rasch hat sich die Anzahl, der im Herbst noch anscheinend ausreichend vorhandenen Säcke reduziert. Bei der letzten Sacklage auf der Palette kam dann das zum Vorschein, womit nicht gerechnet wurde. Auch die Mäuse haben sich gedacht: „Pellets wärmen“. In den Ritzen zwischen den Säcken lagen Laub, Federn, trockene Grashalme, kleine dünne Zweiglein. Alles was Maus so zum Nestbau verwenden konnte wurde herbeigeschafft, um es dann in den Säcken zu warmen, von außen durch die Pellets gut geschützten, Nestern zu verbauen. Wahrscheinlich hat es sie auf ihrer Flucht vor dem Hochwasser, von der auch die Naturkontaktstation nicht verschont geblieben ist, in die Hütte mit dem Pelletlagerplatz verschlagen. Vom Geruch mal ganz abgesehen, schon ärgerlich wie viele Pellets unter der Palette lagen. Diese Pellets konnten nicht im Ofen verheizt werden, da durch das Zusammenkehren auch das Nistmaterial zwischen die Pellets geraten war. Um die Förderschnecke des Pelletofens nicht zu verstopfen, wurde das Kehrgut auf dem Komposthaufen entsorgt. Was tun? stellte sich nun die Frage. Abhilfe musste und sollte geschaffen werden, um die neue Lieferung Pellets mäusefraßfrei lagern zu können. Kurzerhand wurde eine maßgeschneiderte „Haferkiste“ von Mitarbeitenden des Bauhofes gebaut und aufgestellt.

Die Mäuse müssen sich nun für die verbleibende Winterzeit – und auch die kommenden – einen neuen Überwinterungsplatz suchen, denn dieser steht jetzt nicht mehr zur Verfügung.

Wie heißt es doch bei Wilhelm Busch im sechsten Streich von Max und Moritz, Zitat: „Gott sei Dank nun ist`s vorbei mit der Übeltäterei.“

Sybille Marwede

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