Auf der Suche nach Fachkräften – Agentur für Arbeit erhält erneut begehrtes Familiensiegel
CELLE. Nicht nur als Dienstleisterin, auch als Arbeitgeberin ist die Agentur für Arbeit mit sich wandelnden Bedürfnissen und Ansprüchen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern konfrontiert. Die Zahl der Beschäftigten im Bezirk der Agentur für Arbeit lag zum Ende des Jahres bei 106.213.Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Zunahme um 1.551 oder 1,5%. Die Beschäftigungsquote der Frauen verzeichnet mit 48.5% eine Zunahme fast gleichauf mit der der Männer um 1.4% und erfährt seit Jahren einen Anstieg.

„Sicher ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung, die aber auch deutlich macht, wie hoch aktuell die Nachfrage der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung nach Arbeitskräften ist. Bundesweit ist so eine zunehmende Konkurrenzsituation um Fachkräfte zwischen den Regionen entstanden. Gewinner sind hierbei häufig Großstädte und Metropolregionen, ländliche Flächenregionen haben das Nachsehen“, so Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Celle.
Auf der Suche nach Fachkräften ist eine familienorientierte Personalpolitik neben der Vergütung einer der wichtigsten Faktoren für die Attraktivität eines Unternehmens. Die Agentur für Arbeit Celle hat sich aus diesem Grunde erneut um das Familiensiegel bemüht und war im Rahmen der Rezertifizierung erfolgreich.
Mit dem FamiSiegel werden besonders familienfreundliche Arbeitgebende in Nord-Ost-Niedersachsen ausgezeichnet. Im Namen der Gemeinschaftsinitiative Familiensiegel überreichte Petra-Johanna Regner, Geschäftsführerin des überbetrieblichen Verbundes der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Celle die Auszeichnung „Die Agentur für Arbeit Celle ist eine von 10 Arbeitgebenden die im Landkreis Celle bereits das Familiensiegel erhalten haben. Sie ist vorbildhaft gegenüber Eltern und erleichtert mit praktischen und hilfreichen Angeboten den Wiedereinstieg zum Beispiel nach Elternzeit“, so Petra-Johanna Regner.
Die Beschäftigten nutzen die vielfältigen Arbeitszeitmodelle der Agentur für Arbeit. Eltern in und nach der Familienphase wird im Rahmen einer lebensphasenorientierten Personalpolitik Unterstützung angeboten. Frauen und Männern mit kleinen Kindern oder Betreuungsaufgaben können so am Arbeitsleben teilhaben und ihre Kenntnisse aktuell halten. Besonders erwähnenswert ist auch die Möglichkeit, Führung in Teilzeit auszuüben, indem eine vormals in Vollzeit besetzte Leitungsfunktion mit zwei Teilzeitkräften besetzt wird.
„Für die Agentur für Arbeit ist dies alles kein Selbstzweck, sondern ein echter Gewinn. So bleiben Fachkenntnisse in der Gesetzesanwendung und beispielsweise IT-Nutzung für die operativen Bereiche aktuell und es stärkt die Motivation. Natürlich wollen wir mit bestem Beispiel vorangehen und entwickeln uns im Rahmen einer moderner, innovativen Personalpolitik stetig weiter. Wir tragen das Thema auch an unsere Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner weiter. Familienorientierte Personalpolitik ist auch in der Allianz für Fachkräfte Nord-Ost-Niedersachsen stets präsent. In Zukunft wollen wir uns mit allen Arbeitgebenden und Institutionen der Region für die zukünftigen Herausforderungen aufstellen und freuen uns auf einen regen Austausch mit allen Akteuren am Arbeitsmarkt, so Sven Rodewald.
Die Agentur für Arbeit unterstützt und berät einerseits Arbeitgebende, wie diese mit familienfreundlicher Personalpolitik Fachkräfte für sich gewinnen können, andererseits auch Arbeitsuchende, die in oder nach der Familienphase wieder beruflich tätig sein wollen.
PR
Foto: Agentur für Arbeit Celle, Benjamin Bauch
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