Erst kommt das Essen, dann die Moral…

NIEDERSACHSEN. Die gesellschaftliche Diskussion um Tierwohl, Biodiversität und die Nährstoffsituation in der Landwirtschaft beschäftigt die Landwirte mehr denn je. Sie ringen um die Akzeptanz in der Bevölkerung und fragen sich gleichzeitig, ob sie der gesamtwirtschaftlichen Verantwortung zu den Themen Klimawandel und Welternährung gerecht werden.

Eine Vielzahl von gesetzlichen Verschärfungen und Anforderungen sowie ein Hinhalten und das Vertagen von Entscheidungen nehmen den Landwirten Planungssicherheit auf ihren Höfen. Der Landwirtschaftliche Hauptverein für Ostfriesland im Landvolk Niedersachsen möchte die Diskussion versachlichen und lädt zu einer Veranstaltung mit dem Thema „Erst kommt das Essen, dann kommt die Moral. Gesellschaftliche Akzeptanz, Welthunger und Klimawandel – welchen Beitrag soll die Landwirtschaft leisten?“ ein. Sie findet statt am Montag, dem 2. März ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Aurich. Prof. Dr. Enno Bahrs von der Universität Hohenheim übernimmt die wissenschaftliche Betrachtung der zukünftigen Herausforderungen und wird im Rahmen eines Impulsreferates zunächst eine Analyse und Bewertung der Fakten präsentieren. Es schließt sich eine Podiumsdiskussion mit den agrarpolitischen Sprechern der niedersächsischen Landtagsfraktionen an.

LPD
Foto: Landwirtschaftlicher Hauptverein für Ostfriesland

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