Donnerstag, 13. August 2026

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„Aktionsbündnis Gelebte Demokratie“ zeigt wissenschaftliche Fakten auf – Demo am Samstag

CELLE. Am Samstag um 11 Uhr trifft sich wieder das „Aktionsbündnis Gelebte Demokratie“ am Großen Plan. In einer großen Runde geht es  durch die Stadt. Angekommen am Großen Plan werden folgende Redner sprechen: Prof. Dr. med. Stephan Hollerbach (4fach ausgezeichnet als Top Mediziner – Fokus und Gastroenterologe im AKH), Dr. Elke Gryglewski (Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten – Bergen-Belsen) sowie zwei Jusos.

In dem CZ-Artikel https://www.cz.de/Celle/Aus-der-Stadt/Celle-Stadt/Omikron-in-Celle-Lage-in-AKH-und-Gesundheitsamt-angespannt berichtete der Gastroenterologe: „Bei den meisten geimpften und geboosterten Patienten verläuft die Infektion derzeit recht ‚milde‘, also haben sie häufig Husten, Halsweh, Fieber und Schnupfen oder Magen-Darm-Beschwerden. In der Regel kann dann eine Behandlung zu Hause erfolgen. (…) Bei den Ungeimpften sieht die Lage anders aus (…). – Bei der Erfassung des Impfstatus sind wir auf die Kooperation der Patienten angewiesen. Es besteht darüber keine Auskunftspflicht. – Diese sollten aber gerade bei Kindern zumeist mild verlaufen. Kinder haben dann oft eine „laufende Nase“, Halsweh, Fieber und fühlen sich matt, der Selbst-Test kann dann eine Infektion anzeigen. Ist in der Familie ein Kind positiv, kommt es aber bei Omikron jetzt häufiger als bisher zur raschen Ausbreitung innerhalb der Familie, da die Ansteckungsrate und die Ausbreitungsgeschwindigkeit deutlich höher liegen.“ Der Demo-Teilnehmer kann also gespannt sein, was Prof. Dr. med. Stephan Hollerberg in seiner Rede präsentiert.

Bereits mit #LichterGegenDunkelheit setzte Dr. Elke Gryglewski mit Deborah Hartmann, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, und Dr. Thomas Lutz, Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors am 27.01.22 ein Zeichen gegen den drohenden Rechtsruck in der Gesellschaft. „Wir setzen uns an den historischen Orten für eine fundierte und differenzierte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, seinen Ursachen, Verbrechen und Folgen ein – eine Auseinandersetzung, die zur Selbstreflexion einlädt. Damit treten wir entschieden den Verschwörungserzählungen, der Relativierung der Shoah und dem Geschichtsrevisionismus entgegen, wie sie unter anderem auf den Demonstrationen gegen eine angebliche ‚Corona-Diktatur‘ zum Ausdruck kommen.“ Dr. Elke Gryglewski wird eine Verbindungslinie ziehen zwischen der beschriebenen Aktion, 30. Januar (Machtübergabe an Hitler) und dem, was das NS Regime bzw. der Nationalsozialismus bedeuteten. Dabei wird sie auch auf den Antisemitismus eingehen.

Im Anschluss von zwei Reden der Jusos, werden die Jusos Müllbeutel verteilen. Was hat es damit auf sich? Sie laden ein, gemeinsam zu sterben. Klingt dramatisch und das ist es auch. Bei diesem „Die-In“ legen sich alle Demonstranten auf ein Signal hin plötzlich wie tot zum Boden, um darauf hinzuweisen, wie tödlich Corona sein kann. Gerade wenn Menschen mit dem Virus leichtfertig umgehen und die ergriffenen Schutzmaßnahmen wie Masken, Abstand halten und Impfen nicht beachten, kann hier die Infektion und damit das Sterben einsetzen. Die weiteren Redebeiträge sind wie Glückskekse, sie offenbaren erst ihren Inhalt bei der Teilnahme an der Demo. Ein zahlreiches Erscheinen ist erwünscht. Denn diese Veranstaltung bietet vielfältige und abwechslungsreiche Informationen.

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