Mittwoch, 11. März 2026

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Zivile Ausbildung an der Panzertruppenschule – 11 Kraftfahrzeugmechatroniker erhalten ihre Gesellenbriefe

MUNSTER. Erneut ein Grund zur Freude in der Ausbildungswerkstatt an der Panzertruppenschule im niedersächsischen Munster. Nachdem im April 2021 die Ausbildungswerksatt 60 Jahre alt wurde, sind nun elf Auszubildende mit ihrem Gesellenbrief für ihre erfolgreiche Ausbildung und Prüfung belohnt worden.

Die ehemaligen Auszubildenden des 58.Ausbildungsjahrganges freuen sich über ihre Gesellenqualifikation. Gemeinsam mit den Ausbildern, der guten Seele aus dem Sekretariat, Britta Greisinger (3.v.l.), dem Leiter der Ausbildungswerkstatt, Holger Barton (3.v.r.) und dem Kommandeur der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Ullrich Spannuth (8.v.r.), trafen sich die Elf nochmals zu einer kleinen Feierstunde. Dort wurden auch die vier Besten des Ausbildungsjahrgangs ausgezeichnet.

Ein Highlight ­– das dritte Lehrjahr

Auch wenn Leon Wienhold seine gesamte Ausbildung als sehr positiv empfunden hat, ist es doch das dritte Lehrjahr, welches ihm besonders in Erinnerung bleiben wird. „Ein absolutes Highlight ist das dritte Ausbildungsjahr. Da überwiegt der praktische Anteil und wir können schon fast alles selbständig machen“, schwärmt der 19-jährige. Diese Meinung vertreten auch die weiteren jungen Gesellen. Lob gab es auch für die Ausbildung selbst und besonders für die Ausbilder – „Ich werde die Ausbildung, die sehr gute Lernatmosphäre und die vorbildlichen Ausbilder in sehr guter Erinnerung behalten. Wenn ich mal ausbilden sollte, würde ich es genauso machen“, lobte Sascha von Elling. Die Ausbildung in der Ausbildungswerkstatt findet unter den Bestimmungen der Innung und der Handwerkskammer statt. Damit ist diese Ausbildung gleichzusetzen mit der Ausbildung in jedem anderen Ausbildungsbetrieb.

Drei + drei + drei + zwei = elf Mal berufliche Zukunft

„Ihre Ausbildung und die damit verbundenen Qualifikationen sind eine Grundlage für Ihr berufliches Leben“, führte der Leiter der Ausbildungswerkstatt, Holger Barton, in seiner Rede zu der feierlichen Stunde an. Mit den zuerkannten Qualifikationen sind die Gesellen bestens für eine militärische oder auch zivile Karriere qualifiziert. Die elf Gesellen haben sich bereits für einen beruflichen Weg entschieden und haben ihre ersten Arbeitsverträge in der Tasche. So wird der 20-jährige Georg Heinzing Soldat bei der Marine. „Mit meiner beruflichen Qualifikation konnte ich mit einem höheren Dienstgrad eingestellt werden und werde Antriebsbootsmann im Standort Eckernförde“, freut sich Heinzing. Auch Leon Wienhold bleibt der Bundeswehr erhalten. Allerding wird Wienhold in ein ziviles Angestelltenverhältnis bei der Bundeswehr übernommen. Dort wartet die spannende Tätigkeit als Kampfmittelräumer auf ihn.

Für die Auszubildenden der Ausbildungswerkstatt bieten sich verschieden Möglichkeiten der Berufswahl an. Zum einen können diese sich als Zeitsoldat oder als ziviler Angestellter bei der Bundeswehr bewerben oder sie gehen in die zivile Wirtschaft. Für die elf Gesellen ist die Rechnung einer beruflichen Ausbildung bei der Bundeswehr aufgegangen. Drei werden Zeitsoldaten, drei wechseln in den zivilen Bereich der Bundeswehr, drei wechseln zur Heeresinstandsetzungslogistik (ein Unternehmen des Bundes), und zwei wechseln in einen zivilen Betrieb. Sascha von Elling wird beispielsweise im elterlichen Betrieb arbeiten. Die Firma ist in Schneverdingen beheimatet und wartet Blockheizkraftwerke in Biogas-Anlagen in einem Umkreis von 300 Kilometern. „Mit meinem Eingangsberuf und einigen noch folgenden spezifischen Schulungen bin ich für die Aufgaben bestens qualifiziert,“ so von Elling.


Auch der Kommandeur der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Ullrich Spannuth, gratulierte den Gesellen bei der Corona-bedingt klein gehaltenen Feierstunde. Die letzten offiziellen Worte bleiben dem Vertreter der 11 Berufseinsteiger vorbehalten. „Die Ausbildung hier war einmalig. Hier haben wir richtig gelernt und nicht gleich für den Betrieb arbeiten müssen. Ein großes Lob und unser Dank, gilt unseren Ausbildern. Auch wenn die Zukunft ruft, es ist schmerzhaft zu gehen“, schloss Leon Wienhold die offiziellen Reden.


Jährlich können in der Ausbildungswerkstatt an der Panzertruppenschule bis zu zwölf jungen Frauen und Männer zum Kraftfahrzeugmechatroniker ausgebildet werden. Für die Ausbildung im Jahr 2023 werden noch bis zum 30. September 2022 Bewerbungen angenommen. Weitere Informationen erteilt die Abteilung Aus- und Fortbildung im Bundeswehrdienstleistungszentrum Munster.

E-Mail: BwDLZMunsterAusuFortb@bundeswehr.org

Thomas Rotter
Foto: Michel Baldus

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