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Hochwasserlage – Serviceinfo zu gesperrten Straßen in Niedersachsen – Minister Lies: „Auch wasserfreie Straßen erst nach Freigabe wieder befahren“

Angesichts der aktuellen Hochwasserlage in großen Teilen Niedersachsens weist das Niedersächsische Verkehrsministerium auf die aktuellen Informationen zu den im Land gesperrten Straßen über die Seite der Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) hin. Auf https://www.vmz-niedersachsen.de/ sind gesperrte Straßen einsehbar – ob Kreisstraßen, Landesstraßen oder Bundesstraßen. Auch die niedersächsischen Landkreise und die Polizei melden Straßensperrung an die VMZ des Landes. Die Seite wird laufend aktualisiert, wenn neue Meldungen eingehen.

Dazu bittet Verkehrsminister Olaf Lies außerdem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dringend, auch bereits von Wasser freie, aber weiterhin gesperrte Strecken nicht zu befahren: „An unseren Straßen können zunächst noch nicht sichtbare Schäden entstanden sein. Straßen werden grundsätzlich nur so lange gesperrt wie zwingend erforderlich. Ich bin mir bewusst, dass es auf den ersten Blick in bestimmten Fällen nicht nachvollziehbar sein kann, warum bestimmte, unter Umständen bereits von Wasser freie Strecken auch weiterhin gesperrt bleiben. Vor der Freigabe der Straßen muss aber gewährleistet sein, dass die Straßendämme wirklich abgetrocknet und weiterhin standfest sind. Auch die Brückenbauwerke müssen kontrolliert werden. Vorher kann es gefährlich sein, diese Strecken zu befahren.“ Der Minister verwies auf das Beispiel der Bundesstraße 402 zwischen Haselünne und Fürstenau, wo ein Teil der Strecke durch die anhaltenden Regenfälle abgängig ist.

Lies wies darauf hin, dass die betroffenen Straßen eng durch die Straßenmeistereien überwacht werden. So müsse etwa auch sichergestellt werden, dass das Hochwasser nicht Pfeiler und Widerlager unterspült habe. Das sei aber erst sichtbar, wenn das Wasser weit genug zurückgegangen ist. Straßen und Brücken werden durch die Fachleute der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) so schnell wie möglich begutachtet und eingeschätzt. Das kann innerhalb weniger Tage nach Rückgang des Wassers erfolgen. In schwierigen Fällen müssen spezielle Gutachter eingeschaltet werden, zum Beispiel an Brücken. Dadurch kann es zu Verzögerungen bei der Freigabe kommen.

Auch eine seriöse Schätzung über die absehbaren Kosten für die Reparatur und Instandsetzung der Infrastruktur sei erst dann möglich: „Es werden neben den normalen Erhaltungskosten durch Frost, Witterung und Verschleiß noch einmal erhebliche, zusätzliche Kosten auf uns zukommen. Denn gerade diese Hochwasserlage hat eine besondere Herausforderung, da das Wasser ungewöhnlich lange und großflächig steht und damit auf die Standfestigkeit des Straßenkörpers wirkt.“

Lies dankte abschließend den Beteiligten bei der Landesbehörde für die hervorragende Zusammenarbeit in den Krisenstäben: „Bisher funktioniert auch in dieser mitunter unübersichtlichen Lage der Informationsfluss und die Koordination mit den Straßenmeistereien vor Ort ausgezeichnet. Mein Dank gilt daher allen, die auch zwischen den Jahren gearbeitet haben und sich so auch um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bemüht haben.“

PR
Foto: Henning Scheffen

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