Kundgebung gegen Belastungen durch Corona- Pandemie in Hannover – Hotellerie und Gastronomie leiden dramatisch

NIEDERSACHSEN. Für den morgigen Dienstag, 30. Juni 2020, hat der DEHOGA Niedersachsen seine Mitglieder eingeladen, die um 11 Uhr an der Marktkirche in Hannover (Am Markte) stattfindende Kundgebung gegen die Belastungen durch die Corona-Pandemie zu unterstützen. Die Corona-Pandemie stelle das niedersächsische Gastgewerbe vor noch nie dagewesene Herausforderungen. „Die Umsätze im Gastgewerbe sind mit den landesrechtlichen Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie ab 16. März 2020 weitestgehend auf Null eingebrochen“, so Detlef Schröder, Präsident des DEHOGA Niedersachsen.

Zwar seien die Beschränkungen des Gastgewerbes zwischenzeitlich im Großen und Ganzen wieder aufgehoben, dennoch seien die Umsätze in vielen Betrieben noch unter 50 Prozent der Vorjahresumsätze. „Besonders stark betroffen sind immer noch die Betriebe, die im Schwerpunkt Gesellschaften und andere Veranstaltungen ausrichten. Es gibt seitens der Landesregierung nach wie vor keine Wegweisung, ab wann Hochzeiten, Geburtstage usw. in der Gastronomie auch in größerer Gesellschaft wieder möglich sind. Die Betriebe aber auch die Gäste benötigen unbedingt Planungssicherheit, indem die Landesregierung festlegt, wann diese Feiern wieder starten dürfen“, formuliert Detlef Schröder die Forderungen der Branche.

Um auf das schwere Los dieser Betriebe, zu denen auch die gesamte Club- und Diskothekenszene zählt, aufmerksam zu machen, treffen sich Gastronomen aus ganz Niedersachsen in Hannover. Dass die Kundgebung an der Marktkirche coronabedingt durch die hannoversche Versammlungs-behörde auf 300 Teilnehmer beschränkt ist, will Präsident Schröder nicht als Problem sehen. „Auch die nur 300 Teilnehmer an unserer Kundgebung werden sich lautstark symbolisches Gehör für alle Gastwirte und Hoteliers verschaffen und so auf eine Branche aufmerksam machen, für die die Corona-Pandemie und ihre Folgen noch lange nicht verarbeitet sind.“

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