Mittwoch, 14. Januar 2026

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Kein sicherer Schulweg  in der Scheuener Straße

GROß HEHLEN. In den vergangenen zehn Jahren wurden in der Scheuener Straße im Stadtteil Groß Hehlen mehrere neue Häuser gebaut, in denen nun viele junge Familien mit Kindern wohnen. Die Eltern beklagen nun, dass die Kinder nicht sicher zur Schule gehen oder zu der nächsten Bushaltestelle gelangen, ohne die stark befahrene Straße zu überqueren, da auf ihrer Straßenseite ein Gehweg fehlt, um zur nächsten Ampel zu gelangen.

Obwohl sich die Grundschule wenige Meter entfernt auf der anderen Straßenseite befindet und direkt daneben eine Ampel steht, sei es undenkbar die Kinder allein zur Schule zu schicken. Oft sei beobachtet worden, wie Autofahrer eine Vollbremsung machen mussten, da die Kinder die Situation falsch eingeschätzt haben und losgelaufen sind.

Nach Kontakten mit der Stadtverwaltung haben die Eltern den Eindruck gewonnen, dass die Stadt offensichtlich kein Interesse daran habe, den Schulweg sicher zu gestalten. Stattdessen wurden nun vor jedem Haus Bäume gepflanzt „um den Allee-Charakter zu unterstreichen“, habe eine Mitarbeiterin des Rathauses den Eltern zu verstehen gegeben.

Einige Anwohner haben auf der anderen Straßenseite sogar Pflastersteine verlegt, um sauber durch den grünen Bereich zwischen der Straße und dem Gehweg der anderen Seite zu kommen, denn der Grünbereich werde gerne als Hundeklo genutzt. „Außerdem dachten wir, dass es jemandem auffallen könnte und wir so auf Umwegen einen Ansprechpartner für die Situation finden könnten. Leider bisher ohne Erfolg“, so Sulhiye Yavsan von der betroffenen Elternschaft.

Leider fördere die Bepflanzung eher den Charakter eines Ortsausganges, so dass Fahrzeuge eher noch beschleunigen Stattdessen hätte eine Investition in einen beleuchteten Gehweg den Anwohnern mehr geholfen.

Sulhiye Yavsan fasst ihre Erfahrung wie folgt zusammen: „Jahrelang habe ich versucht, im Rathaus einen Ansprechpartner bezüglich dieses Anliegens zu finden und wurde von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter weitergeleitet, bis mir einer sagte, ich solle mich erst wieder melden, wenn das letzte Haus auf dieser Straßenseite fertig gebaut ist, bis dahin würde man nichts für uns tun können. So habe ich gewartet und als das letzte Haus fertiggestellt wurde habe ich mich pünktlich wieder im Rathaus gemeldet und habe wieder nichts erreichen können. Als eine lokale Zeitung darüber berichtete, wurden für die Recherchearbeiten das Rathaus und die Polizei benachrichtigt, da die Polizei für die Verkehrssicherheit, der der Kinder auf dem Schulwerg zuständig sei, leider hat auch hier niemand Interesse gezeigt. Warum ist diese Stadt nicht familienfreundlich und warum wird den Anwohnern nicht zugehört, wenn sie ernste Probleme ansprechen?“

PR
Foto: privat

Das Foto zeigt die Ampel in einiger Entfernung. Ein Gehweg befindet sich jedoch nur auf der anderen Straßenseite.

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