Dienstag, 14. Juli 2026

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Tarantula insect EXPO: Spinnen- und Insekten-Ausstellung

CELLE. Nur am Sonntag, 20. Februar 2022 findet von 11 bis 17 Uhr durchgehend eine Spinnen- und Insekten-Ausstellung in der CD-Kaserne statt. Auf 300 Millionen Jahre schätzt die Wissenschaft das Alter ihrer Art. Ihre Größe reicht von Miniexemplaren bis zu handtellergroßen behaarten Vertretern. Manche weben kunstvolle Netze, andere setzen bei der Jagd nach Beute auf ihre Schnelligkeit. Einige nutzen Gift, andere töten ihre Opfer mit kräftigen Bissen: Spinnen.

Arachnophobie (Spinnen-Angst): Tausende leiden unter Panik-Attacken Rund 200.000 Menschen in Deutschland haben panische Angst vor Spinnen, sie leiden unter Arachnophobie (Spinnenphobie). Bei vielen Betroffenen ist diese Angst so ausgeprägt, dass sie ihre Lebensqualität mindert. Beim Anblick von Spinnen erleiden arachnophobe Menschen Panikattacken. Selbst bei Abwesenheit von Spinnen leben Betroffene in ständiger Angst, auf Exemplare der achtbeinigen Krabbler zu stoßen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt Arachnophobie als psychisches Leiden an.

Abbauen lässt sich diese übersteigerte und rational unbegründete Angst, indem sich Betroffene in sicherer Umgebung mit den angstbesetzten Objekten, also Spinnen, auseinandersetzen. „Genau dazu haben Besucher unserer Ausstellung die Möglichkeit“, sagt Spinnen-Experte und Ausstellungsmacher Benito Spindler. Auf mehreren Hundert Quadratmetern Fläche vermittelt die Ausstellung mit lebenden Tieren von allen Kontinenten der Erde nachhaltige Eindrücke vom Leben und Verhalten der Spinnen und Insekten.

Zu bestaunen sind Spinnen, Skorpione, Riesentausendfüßler und seltene Insekten wie Käfer, Gottesanbeterinnen, Wandelnde Blätter, und Gespenstheuschrecken. Mit ausgewählten Arten können Besucherinnen und Besucher der Ausstellung sogar auf Tuchfühlung gehen: Der Spinnen-Streichelzoo ist für Jung und Alt ein besonderes Erlebnis. Die Tiere lassen sich berühren und streicheln. Die Terrarien, in denen die Tiere ausgestellt werden, bilden den Lebensraum der jeweiligen Art detailgetreu nach. Eine passende Soundkulisse sorgt für besondere Atmosphäre. „Unsere Ausstellung soll gerade ängstlichen Menschen helfen, sich den verkannten Kreaturen in sicherer Umgebung zu nähern und sie nicht alsbösartige Wesen, sondern exotische, vielfältige und interessante Lebewesen kennenzulernen“, sagt Ausstellungsmacher Spindler.

Detaillierte Beschreibungen von Lebensräumen, Lebensgewohnheiten und Beute der jeweiligen Arten machen den Besuch der Ausstellung zu einer kleinen Bildungsreise ins Reich der Gliederfüßer.

Es sind die aktuellen Corona Regeln, u.a. Mund und Nasenschutz beachten.

PR
Fotos: Privat

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