Samstag, 17. Januar 2026

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Viel los beim Tag der offenen Tür am Ernestinum

Schulleiter Johannes Habekost zeigte sich sehr zufrieden angesichts des guten Zuspruchs beim Tag der offenen Tür am Gymnasium Ernestinum. So ging es doch darum, das Angebot der Schule zu präsentieren, um Eltern und Kindern die Entscheidung beim Schulwechsel zu erleichtern. Dabei halfen die aktuellen Schülerinnen und Schüler, um einen Einblick in den Schulalltag und den Lehrstoff zu vermitteln. Lehrerinnen und Lehrer standen bereit, um Fragen zu beantworten.

Wie Johannes Habekost im Gespräch erläuterte, ist das Gymnasium vierzügig angelegt mit der Option auf Fünfzügigkeit, die wieder angestrebt wird, so dass ca. 150 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden können.  Habekost freute sich, dass unter den Besucherinnen und Besuchern auch Familien waren Großeltern, Eltern und Kind, die sich für das Schulleben am Ernestinum interessierten. Außerdem hatten sich auch ehemalige Schülerinnen und Schüler eingefunden, die noch einmal Ernestinum-Luft schnuppern wollten.

Tage der Entscheidung stehen bevor. Es ist ja verständlich, dass sich Eltern und Kinder erstmal vor einer Schulanmeldung für die Kinder orientieren wollen. Geboten wurden ihnen zahlreiche Mitmach-Aktionen und Vorführungen. In den Klassenräumen der Unterstufe konnte man die Fremdsprachenangebote des Ernestinums kennen lernen beim kurze Schnupperunterricht in Latein, Französisch und Russisch ab Klasse 5.

In der Schulstraße herrschte ein buntes Treiben auf dem Markt mit vielfältigen Aktivitäten des Schullebens am Ernestinum. Von der Imkerei über die Aktivitäten als Europaschule, Schach und Schulsanitäter. Eindrucksvoll wurde gezeigt wie ein Verletzter in die stabile Seitenlage positioniert wird. In der Biologie konnte man den menschlichen Körper erkunden oder Grundlagen der ersten Hilfe kennen lernen. Wer sich für Naturwissenschaften interessierte, konnte unter Anleitung der Naturwissenschafts-AG selbst einige Experimente durchführen. Mit Begeisterung gingen einige Kinder der Frage nach, wie viele Wassertropfen auf einer Münze vorsichtig platziert werden können bis sie abfließen. Die neunjährige Elisa-Mia schaffte 40 Tropfen auf einer 50 Cent-Münze zu platzieren. Elisa-Mia war sich noch nicht schlüssig, für welche Schule sie sich entscheiden wird.

Dass es Drucker gibt, die nichts mit dem Druck auf Papier zu tun haben, demonstrierte David Kunert am Drucker für die Herstellung von Plastikfiguren. Eine Technologie, die schon in der Industrie etabliert ist. Wie wählt die Jugend einen Bundestag? Damit waren Jorma Blanke und Eva-Lotta Tameling an einem Stand befasst. Man darf gespannt sein, was die heutige nachempfundene Wahl ergeben hat. Das Stimmungsbild der Jugend war zum Zeitpunkt der tatsächlichen Bundestagswahl am Ernestinum stark abweichend von dem offiziellen Ergebnis.

Gute Stimmung herrschte in den Sprachenklassen. In der Griechisch-Klasse begab man sich auf vielfältige Weise auf die Spuren von Odysseus. In der Englischklasse ging es natürlich auch um die Royals. Charles und Camilla wurden von Clemens Radke und Vasiliki Hyparissoudu „zum Verwechseln ähnlich“  dargestellt. Und die Russisch-Klasse war sehr darauf bedacht, fototechnisch berücksichtigt zu werden. Das organisierte Celestyna Urban dynamisch.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Man konnte sich in der Mensa vom Jahrgang 13 mit Getränken, Kaffee und Kuchen bewirten lassen.  Kinder, die an einem ganzen Hospitations-Vormittag Unterricht am Gymnasium Ernestinum ausprobieren wollen, können dies am Dienstag, dem 13. Mai 2025 tun. Die Anmeldung zum Hospitations-Vormittag am 13.05.2025 sollte ab sofort über die Homepage des Ernestinums erfolgen.

Das Ernestinum ist das älteste Gymnasium der Stadt Celle. Es hat eine über 690-jährige Geschichte und ist eine Traditionsschule mit internationaler Ausrichtung, seit 2014 Europaschule. Schule kann heute nicht mehr ausschließlich als Lernort verstanden werden. Das Gymnasium ist daher gefordert, sich auch den aktuellen Herausforderungen zu stellen, die sich aus den veränderten Bedürfnissen der Gesellschaft ergeben. Alleinerziehende und berufstätige Elternteile, Einkind- oder Patchworkfamilien, Kinder ausländischer Herkunft und Kinder aus sozial benachteiligten Familien erwarten von Schule heute mehr als nur traditionellen Unterricht in den Schulfächern. 

Seit dem Schuljahr 2015/2016 hat das Gymnasium Ernestinum sein Angebot auf den Betrieb einer Offenen Ganztagsschule mit einem Nachmittagsangebot an 3 Tagen erweitert. Das Ganztagsangebot umfasst ein festes organisatorisches und pädagogisches Konzept, das eine Mittagsverpflegung bietet.

Am Ernestinum werden 19 Fächer unterrichtet. Ein Erkennungsmerkmal dabei ist die vielfältige Sprachenfolge – angefangen bei Französisch, Latein oder Russisch ab der 5. Klasse (der sogenannte „Plus“-Unterricht) bis hin zu den erfolgreichen Leistungskursen im Abitur zu den modernen, aber auch alten Sprachen, wie Latein und Altgriechisch.

Im Forum, der großen Aula des Ernestinums, gab es einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Musik- und Theater-AGs. Hier stellten sich das Schulorchester, die Band, die Chorklassen und die Theater-AG vor. Als besonderes Highlight gab es in diesem Jahr Auszüge des Chorklassen-Musicals „Zirkus Furioso“ zu sehen, welches in der folgenden Woche, am 1. und 2. April hier im Forum aufgeführt wird.

Die Theater-AG des Gymnasiums Ernestinum präsentierte ihre neueste abendfüllende Produktion am Montag, 17.03., Donnerstag, 20.03. und Freitag, 21.03.2025. Ort: Forum des Schulzentrums Burgstraße, jeweils um 19 Uhr: Das Phantom der Oper in der Theaterfassung.

Sind es nur Gerüchte, oder ist tatsächlich das Phantom der Oper schuld an all den mysteriösen Dingen, die in der Pariser Oper vor sich gehen? Die Auflösung erfahren die Besucherinnen und Besucher bei den Vorstellungen. Einen Vorgeschmack darauf gaben die Akteure in einigen Szenen am Tag der offenen Tür. Die Schauspielerinnen und Schauspieler agierten eindrucksvoll in Sprache und Darstellung. Rahel Gieseking als Christine und Colja Struck als Raoul machten in ihrem hingebungsvollen Part neugierig, wie ihre Beziehung wohl ausgeht. Steht das Phantom zwischen ihnen? 

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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